Artilleriehalle in Köln © KSTA, Heribert Rösgen

Das letzte Artilleriewagenhaus aus Kölns Festungszeit

März 2020

Das ursprünglich dreigeschossige Lagerhaus an der Alpener Straße in Ehrenfeld diente der Unter-bringung von fahrbaren Geschützen. Sie wurden im Verteidigungsfall mit Pferdegespannen auf die einzelnen Festungswerke verteilt und mit Munition aus speziellen Depots versehen.

Das laut Inschrift 1879, also ein knappes Jahrzehnt nach dem Deutsch-Französischen Krieg und der Reichsgründung errichtete Artilleriedepot am damaligen Ortsrand von Ehrenfeld ist ein Bestandteil der vorgeschobenen, sog. „neupreußischen“ Außenbefestigung Kölns (Äußerer Festungsgürtel) der ehemaligen Festungsstadt Köln. Es war eines von über 20 Einrichtungen dieser Art, die sich überwiegend im linksrheinischen Köln und insbesondere in Bilderstöckchen konzentrierten. Die Anlage in Ehrenfeld besteht aus nur einer Halle. Sie entstand vor der Trassierung der Alpener Straße, deren Vorgänger näher an dem Gebäude vorbei führte.

Die Halle wurde bis zum Ende des Ersten Weltkriegs militärisch genutzt und dann im Zuge der Entfestigung Kölns und Demilitarisierung des Rheinlands für andere Nutzungen umgebaut. Dafür Entstanden an der Nordseite der Halle zwei überdachte Treppenaufgänge aus Stahlbeton, denen abzulesen ist, dass die Halle neben dem Erdgeschoss über zwei Obergeschosse verfügte. Dem entspricht auch die Befensterung, die allerdings weitgehend vermauert ist.

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Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

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