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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 6. April 2019

Stadtführung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Place St.-Lambert in Lüttich vor dem Kaufhaus Galeries St.-Lambert
Dauer: bis ca. 17.00 Uhr
Referent: Dr. Josef Els
Anfahrt: (mit dem Euregio-Ticket) Tagesticket für 2 Erwachsene und 3 Kinder mit Bahn und Bus in der gesamten Euregio Maas-Rhein. Verbindung ab Aachen Hbf: 12.04 Uhr Uhr Richtung Spa, Umstieg in Verviers Richtung Herstal, Ausstieg Liège-Saint-Lambert. Die Strecke führt durch das romantische Wesertal. Der halbstündige Aufenthalt in Verviers- Central bietet Gelegenheit für die Besichtigung des historischen Bahnhofs und/ oder eine Portion belgischer Fritten.


Franziskanerkloster in Lüttich

Kreuzgang des Franziskanerklosters in Lüttich, 17. Jh., Foto: Josef Els

Lüttich: coeur historique mit der ehem. Stiftskirche Saint-Barthélemy
Der nördliche Teil des Stadtkerns (coeur historique) bietet hochrangige Architektur von Romanik bis Barock. Das Palais der Fürstbischöfe, einer der frühen Schlossbauten in Europa, das Rathaus und der Perron, zwei Barockkirchen, eine Fülle alter Bürgerhäuser aus dem 18. Jh. und die ehem. Stiftskirche St. Bartholomäus mit ihrem imposanten romanischen Westbau und dem berühmten Bronzetaufbecken stellen unter Beweis, dass Lüttich durchaus nicht die graue Industriestadt ist, als die sie vielfach immer noch gilt.


Samstag, 11. Mai 2019

Besichtigung
Treffpunkt: 12.30 Uhr am Begas-Haus (Eingang), Hochstr. 21 in Heinsberg
Führung: Anette Tanz, Dr. Rita Müllejans-Dickmann, Klaudia Steiner
Kosten: 14,50 € inkl. Mittagsimbiss (14.00 Uhr) im Café Samocca, Zahlung per Überweisung an den Heimatverein der Heinsberger Lande, DE92 3706 9412 2700 8550 18
Teilnehmer: max. 20 Personen
Anmeldung: bis Sonntag, 5. Mai, bei Anna Petra Thomas, Tel.: (02452) 989801 oder per E-Mail: annapetra.thomas@t-online.de (Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt)


Begas-Haus in Heinsberg

Begas-Haus in Heinsberg, Foto: Begas Haus / Göttinger

Burg- und Kirchberg in Heinsberg mit neuem Museum Begas-Haus
„Von hohen Herren, frommen Frauen und geheimnisvollen Gemäuern“ heißt die Führung, in der die Besucher zunächst in die Geschichte der einst mächtigen Herren von Heinsberg eintauchen. Vom „Selfkantdom“ geht es durch die Kasematten weiter zu deren Burg gleich nebenan. Am Fuße des Burgbergs ist durch aufwendige Baumaßnahmen und Bewahrung historischer Gemäuer das Begas-Haus entstanden, das sich in ansprechender Architektur der aus Heinsberg stammenden Künstlerfamilie Begas widmet. In zehn individuell gestalteten Räumen präsentiert das Museum die Kunstwerke von vier Generationen der Maler- und Bildhauerfamilie. Die spannungsreiche Geschichte der Region ist mit dem Rundgang verwoben. In der Führung wird das Museum anhand ausgewählter Exponate vorgestellt. Im Museumscafé Samocca der Lebenshilfe Heinsberg mit eigener Kaffeerösterei erfahren die Besucher in der Pause mehr über dessen inklusives Konzept.


Samstag, 22. Juni 2019

Stadtführung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Rathaus, Rathausplatz in Eupen
Dauer: bis ca. 17.00 Uhr, anschließend Kaffeetrinken
Referent: Dr. Josef Els

Eupen – auf den Spuren der Tuchmacher
Schon im 16. Jh. hatte in Eupen die Herstellung von Tuch Bedeutung gewonnen. Doch erst ab 1680, nachdem sich Kaufleute aus Aachen und Verviers angesiedelt hatten und die spanische Regierung eine Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen hatte, wurde die erste Feintuchmanufaktur zur Herstellung hochwertiger Tuche aus spanischer Merinoschafwolle errichtet. Das hier zur Verfügung stehende, besonders weiche und kalkarme Wasser bot dazu ideale Voraussetzungen. Die Einwohnerzahl stieg in den 1770er und 1780er Jahren beträchtlich an. Damals lebten in Eupen und Umgebung rund 5.000 Menschen von der Tuchfabrikation. Im 18. Jh. entstanden die Prachtbauten der wohlhabenden Fabrikanten, die ihre Produkte in ganz Europa bis nach Russland und in den Orient exportierten, aber auch die barocke Nikolauskirche mit ihrer reichen Ausstattung.


Dienstag, 25. Juni 2019

Rundgang
Treffpunkt: 17.00 Uhr am Haupteingang Ostfriedhof, Adalbertsteinweg in Aachen
Führung: Dr. Holger A. Dux
Kosten: Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5,- € wird erbeten

Eine Kooperation mit dem Förderkreis Ostfriedhof e.V.

Die Millionenallee auf dem Aachener Ostfriedhof
Der Aachner Ostfriedhof wurde 1803 angelegt, nach Erweiterungen ist er einen halben Kilometer lang. Hunderte Grabmäler stellen die Denkmalpfleger vor Herausforderungen. Diesmal werden Grabstätten der „Millionenallee“ parallel zur Stolberger Straße vorgestellt. Hier findet man neben den Grabdenkmälern, die an den Goldschmied Witte, den Seifenfabrikant Ney und den Berufsschullehrer Spennrath erinnern, auch das des Tanzmeisters Carl Peter Hubert Radermacher. Er leitete das „vornehmste Aachener Institut für Tanzen und Fechten“. Interessenten konnten bei ihm sogar Velociped-Unterricht auf echt englischen Bicyclets nehmen.


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Dr. Josef Els
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch (Ehrenvorsitzender)
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Anna Petra Thomas-Wolters
Uwe Zurhelle

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Heinz Godesar (Belgien)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900