Werden Sie gemeinsam mit uns aktiv für Baukultur, Denkmalpflege und Kulturlandschaft!

Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen / Empfehlungen


Liebe Freunde und Mitglieder des RVDL im Regionalverband EUREGIO Aachen!

Es geht wieder los! Hier unsere Termine bis Anfang Oktober:


Sonntag, 12. September 2021 (Denkmaltag)

Aachen-Preuswald
Führung durch das Gemeindezentrum Maria im Tann – Kirchbau der 1970er-Jahre

Treffpunkt: 11.00 Uhr Aachen-Preuswald, Reimser Straße 59
Referent: Dr. Thomas Kreft


Maria im Tann

Das Gemeindezentrum mit der Marienkirche wurde 1975-76 nach Plänen von Hubert Olion für den damals neuen Aachener Stadtteil Preuswald gebaut. Das Raumkonzept mit dem Foyer im Zentrum folgt dem Geist des 2. Vatikanischen Konzils. Josef Krautwald aus Rheine schuf die liturgische Ausstattung aus Bronze (Altar, Sakramentshäuschen, Fassadenkreuz u.a.). Der Marienaltar von 1930 stammt aus der ehemaligen Kapelle des benachbarten Kinderheims Maria im Tann. Die Führung wird zeigen, dass auch ein nüchterner Bau der 1970er-Jahre wie das Gemeindezentrum Maria im Tann Bezüge auf frühere Architekturepochen hat. Das gilt ebenso für die sakralen Kunstwerke in der Kirche. Sie sind voller Symbolik und nicht alle auf den ersten Blick zu verstehen, etwa die Bedeutung der zwölf Sterne im Marienaltar.


Sonntag, 12. September 2021 (Denkmaltag)

Aachen-Lousberg
Führungen durch das Märkerhaus (ehm. Villa Peltzer)

Treffpunkt: 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr Aachen, Nizzaallee 4
Referent: Dr. Thomas Kreft
Anmeldung: thomas.kreft@gmx.de


Märkerhaus

Das heutige Märkerhaus am Aachner Lousberg wurde 1910 von Konsul Otto Peltzer erbaut. Seit 1958 gehört die Villa dem Märkerheimverein, der sie als Studentenwohnheim nutzt und sich um den denkmalgerechten Erhalt bemüht. Das Gebäude vereinigt Elemente des Barock und des Klassizismus. Erhalten sind u. a. Eingangshalle, Säle der Beletage, rückwärtiger Park mit Brunnen. Im Sinne des diesjährigen Denkmal-Mottos „Sein und Schein“ dem Auge verborgen ist die technische Ausstattung: Zentralheizung, Lastenaufzug und eine zentrale Staubsaugeranlage. Die Führung vermittelt die Geschichte der Villa, die Umnutzung vom Einfamilienhaus zum Studentenwohnheim sowie denkmalpflegerische Aspekte. In Kooperation mit dem Märkerheimverein (MHV).


Donnerstag, 16. September 2021

Kerkrade (Niederlande)
Vortrag: Villa, Wohnhaus, Vertiko – Wie wohnten die Wohlhabenden in der Gründerzeit?

Treffpunkt: 19 Uhr, Kerkrade (Niederlande), Bibliothek Hub, Martin-Buber-Plein 15
Referent: Dr. Holger A. Dux
bis 20.30 Uhr


Villa

Wie zu jeder Zeit bestimmte die Mode das Aussehen der Häuser und der Räume darin. Trotz der Kriege und trotz der Modernisierungswellen haben sich noch viele Gebäude aus der Zeit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten. Von außen jedenfalls. Denn Herrenzimmer, Salon und Speisezimmer werden heute nicht mehr gebraucht. Viele Häuser waren so groß, dass sie nur mit Personal und mit enormen Geldern fürs Heizen geführt werden konnten.
Anhand von historischen Aufnahmen wird gezeigt, wie sich die Vorstellungen der Menschen wandelten. Historisch nachempfundene Möbel, schwere Vorhänge und dunkle geschnitzte Möbel bilden heute nicht mehr einen Teil einer einheitlichen Zimmerausstattung, sondern können allenfalls als Einzelstücke in der modernen und zweckmäßigen Umgebung stehen.
In Kooperation mit der VHS Aachen sowie der Gemeinde und der Bibliothek Kerkrade.


Vertiko

Donnerstag, 23. September 2021

Aachen
Führung: Das Frankenberger Viertel – fantasiebetont und figurengeschmückt

Treffpunkt: 14 Uhr, Aachen, Zollernstraße, vor dem Haus der Städteregion (ehm. Kreishaus)
Referent: Dr. Holger A. Dux
bis 15.30 Uhr


Aachen

Immer, wenn man durch die Straßen zwischen Oppenhoffallee und Bismarckstraße flaniert, fallen einem die reich gestalteten Fassaden der Häuser auf. Alle Stile sind vertreten. An den Fassaden sieht man kühne Ritter und anmutige Fräulein, abenteuerliche Fabelwesen und himmlische Heerscharen. Bauherren und Handwerker trieben es gar bunt, und jeder versuchte, seine Nachbarn noch zu übertrumpfen. Das regelmäßige Karree der Straßen ist heute fast komplett bebaut. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass inmitten von Wiesen und Äckern nicht viel mehr als die Burg Frankenberg gestanden hat. Hier entstand binnen weniger Jahrzehnte ein neues Stadtviertel, in dem die Bessergestellten, Fabrikanten, Offiziere und Beamte wohnten.
Durch unsere Vorlieben für die Welt der Großeltern erlebte das Viertel eine Wiedergeburt. Der Spaziergang durch die Straßen zeigt, wie viel aus der Vergangenheit erhalten geblieben ist. Kleinere Wohnhäuser und große Stadtpalais mit Gärten stehen an den Straßen und verdecken heute verschiedene Fabriken und Werkstätten auf den Höfen.
In Kooperation mit der VHS Aachen sowie der Gemeinde und der Bibliothek Kerkrade.


Samstag, 25. September 2021

Treffpunkt: 14 Uhr, Eynatten (Belgien), Parkplatz vor der Kirche in an der Aachener Straße; Haltestelle der Linie 14 (Aachen-Eupen)
Dauer: ca. 4 Std.
Streckenlänge: ca. 25 km
Leiter: Dr. Josef Els


Radtour

Der Ortskern Eynattens (Gemeinde Raeren, Belgien) bietet eine stattliche Anzahl interessanter historischer Baudenkmäler, darunter das schöne, auf das 15. Jh. zurückgehende Wasserschloss Amstenrath. Bei der Fahrt durch das schöne Wiesen- und Heckenland passieren wir alte Herrenhäuser und das Schlösschen Libermé in Kettenis. In Eupen sehen wir die doppeltürmige Pfarrkirche St. Nikolaus am Markt und eine Fülle prächtiger Häuser einstiger Tuchfabrikanten aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Markt können wir uns mit einem Café oder einem belgischen Bier stärken.


Radtour

Donnerstag, 5. Oktober 2021

Treffpunkt: 19 Uhr, Kerkrade (Niederlande), Bibliothek Hub, Martin-Buber-Plein 15
Referent: Dr. Holger A. Dux
bis 20.30 Uhr


Fabrikburg

Aachen, Monschau und Eupen hatten sich schon früh zu Zentren für die Tuchmacherei etabliert. Der Bedarf an Tuchen für Mäntel, Kleider, Anzüge und vieles andere mehr wurde immer größer. So ist es nicht verwunderlich, dass in den frühen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts manche Arbeit eines Handwerkers durch eine Maschine ersetzt wurde. Natürlich löste dies bei den betroffenen Handwerkern Angst vor dem Verlust ihrer Arbeit aus. Als für die Textilfabrikation mehr und größere Maschinen entwickelt wurden, baute man erst notdürftig, dann immer repräsentativere Fabrikgebäude. Zwar liest man, dass sich die Arbeitsbedingungen langsam verbesserten. Dennoch war die Arbeit in der Fabrik nicht bei allen Arbeitern beliebt. Die Entwicklung, die im 19. Jahrhundert vergleichbar war mit den Umbrüchen der heutigen Digitalisierung, hat viele Einblicke für uns hinterlassen. Historische Bilder, die damals der Stolz der Fabrikanten waren, sind heute unschätzbare Dokumente.
In Kooperation mit der VHS Aachen sowie der Gemeinde und der Bibliothek Kerkrade.


1) Drei Landmarken im Selfkant


Mercatorpunkt

Mercatorpunkt, Foto: Thomas Kreft


Mercatorpunkt: In Gangelt starten wir mit dem Mercatorpunkt. Dieses Denkmal markiert den Schnittpunkt des 6. Längengrades mit dem 51. Breitengrad und erinnert an den Geografen Gerhard Mercator (1512-1594), der in Gangelt seine Kindheit verbrachte. Der Punkt befindet sich in der Lindenstraße am Nordrande des Ortes, der Weg ist ausgeschildert. Anschließend lohnt ein Gang durch die Altstadt mit Kirche und einigen Bauten der Stadtbefestigung.


Gipfelstein

Gipfelstein Schlouner Berg, Foto: Thomas Kreft

Schlouner Berg: Über Süsterseel und Hillensberg (ca. 8 km) gelangt man zur höchsten Erhebung im Selfkant, den Schlouner Berg. Das unbewaldete Plateau bietet eine gute Aussicht. Vom südwestlichen Ortsausgang von Hillensberg führt ein Landwirtschaftsweg in nordwestlicher Richtung vorbei an ausgedehnten Gewächshäusern zu dem Stein, der den mit 101,6 Metern ü. NN höchsten Punkt markiert (ca. 650 m Fußweg). Die Stelle ist nicht ausgeschildert; man findet sie mit den Koordinaten 50°58'47.7"N 5°54'03.2"E.


Westend

Monument am Westgrenzpunkt, Foto: Thomas Kreft

Deutschlands Westend: Das Highlight des Ausfluges ist der westlichste Punkt der Bundesrepublik Deutschland bei Isenbruch. Der Weg dorthin (14 km) führt zurück durch Hillensberg und Süsterseel weiter über die Landstraße Richtung Susteren (NL), wobei sich ein Abstecher durch das Dorf Millen lohnt. Am Westpunkt informieren Tafeln über die Geschichte der Grenze. Von hier bis zur niederländisch-belgischen Grenze sind es nur 4,75 km Luftlinie, die schmalste Stelle der Provinz Limburg.


2) Langerwehe: ein Landschaftspark mitten im Wald

Die Gemeinde Langerwehe hat mit dem Kloster Wenau und der Laufenburg zwei herausragende Baudenkmäler. Weniger bekannt ist die Ruine der Karlsburg, einer Anlage aus dem 19. Jh. Die Anhöhe mit dem Namen Kammerbusch erreicht man vom Gut Schönthal (Wehebach) aus. Der sich anschließende ausgedehnte Landschaftsgarten Kammerbusch hat heute den Charakter eines Waldgebietes. Die Wege und die noch vorhandenen Skulpturen und Zierbauten sind aber gut gepflegt: Anna-Kapelle, Hülsenbergkapelle, Luluturm, Kaiser-Wilhelm-Statue, Bismarckdenkmal, Moltkedenkmal, Grotte, Triumphbogen und Hagartempel. Im Nordwesten schließt sich die Abraumhalde Nierchen an; die Windräder auf dem öffentlich zugänglichen Plateau sind von der A4 aus zu sehen.


Denkmal

Denkmal für Kaiser Wilhelm I., Foto: Thomas Kreft


Hecke

Hecken in Monschau-Höfen (Foto: aus dem Wikipedia-Artikel "Höfen")

3) Imposante Eifelhecken
Wer kennt sie nicht, die haushohen Eifelhecken. Aber haben Sie sie schon einmal genauer angeschaut? Ein besonders schöner und kurzer Wanderweg dazu ist der 5,3 Kilometer lange Höfener Heckenweg. Er bietet auf verkehrsarmen Nebenwegen reichlich Gelegenheit, die für das Monschauer Land typischen Flur- und Haushecken kennenzulernen, die eine Höhe von bis zu 6 Metern erreichen.


Hecken

Hecken (Foto: aus dem Wikipedia-Artikel "Höfen")

Fünf Themenstandorte informieren über die Bedeutung und die Pflege der Hecken. Abgesehen davon bietet der Rundgang auch einen Eindruck von der Schönheit der Natur und Landschaft rundum und von der beachtlichen Anzahl noch erhaltener historischer Fachwerkhäuser in Höfen. Einige sind über 300 Jahre alt. Startmöglichkeit vom Parkplatz „Am Nationalpark-Tor“ im Ortszentrum. Wegkennzeichnung: 31. Ein Flyer zum Herunterladen auf der Seite der Stadt Monschau.


Aachener WählerInnen fordern mehr Artenvielfalt!

Umweltverbände sammeln weiter Unterschriften

Bei der Halbzeitbilanz der „Volksinitiative Artenvielfalt“ sticht Aachen positiv hervor: Bereits über 1320 AachenerInnen haben die Forderungen der großen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU an den Landtag unterschrieben. Bis Juni 2021 werden noch weitere Unterschriften für den besseren Schutz der biologischen Vielfalt in NRW gesammelt.

Wie eine Bombe schlugen 2017 die Erkenntnisse des Entomologischen Vereins Krefeld und zahlreicher Wissenschaftler ein: Die Insektenfauna in NRW ist zwischen 1989 und 2013 um über 75% zurück gegangen, sogar in Naturschutzgebieten. Doch was hat das Land NRW seit der Veröffentlichung der Ergebnisse unternommen, um dem Insektensterben und allgemein dem Artenschwund entgegen zu wirken? „Viel zu wenig!“, finden der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU). Aus diesem Grund riefen die drei großen, gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände in NRW im Frühjahr 2020 die Volksinitiative Artenvielfalt ins Leben.

Die jetzt gezogene Halbzeitbilanz zeigt klar die Bedeutung, die die Bevölkerung dem Biodiversitätsschutz beimisst: Obwohl die Unterschriftensammlung Corona-bedingt erst im Sommer 2020 starten konnte, haben schon bisher über 72.000 Wahlberechtigte unterschrieben. Die erste formale Hürde ist damit bereits genommen; bei mindestens 66.000 Unterschriften muss der Landtag sich mit den Forderungen einer Volksinitiative (VI) befassen.

Auch in Aachen wurden dazu - unter strenger Einhaltung der Corona-Bestimmungen - Unterschriften gesammelt, unter anderem auf Wochenmärkten. Claus Mayr, Vorsitzender des NABU Aachen, freut sich über den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Mit über 1320 Unterschriften hat Aachen bereits das für Volksinitiativen notwendige Quorum überschritten, Aachen liegt damit unter den „Top Ten“ der großen NRW-Städte“.

NABU, BUND und die Mitgliedsverbände der LNU in Aachen betonen aber, dass dennoch auch in Aachen bis zum Sommer weiter Unterschriften gesammelt werden. Dr. Thomas Kreft, Geschäftsführer des RVDL-Regionalverbandes Euregio Aachen: „Mit dem Rückgang der Arten wird auch das Erscheinungsbild unserer historischen Landschaften verschwinden.“

Viele Kernforderungen der Volksinitiative sind auch in Aachen dringend erforderlich: Den Flächenfraß stoppen, Schutzgebiete wirksamer schützen, die Entwicklung naturnaher und wilder Waldbereiche zulassen, den Biotopverbund verbessern, eine naturverträgliche Landwirtschaft voranbringen, die Artenvielfalt in der Stadt fördern.

Weitere Informationen finden sich im Internet, auf der Website der Volksinitiative https://artenvielfalt-nrw.de/. In Aachen können ausgefüllte Unterschriftenbögen in der Geschäftsstelle des NABU Aachen (Preusweg 128a, 52074 Aachen) abgegeben werden.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Im Städteranking nach absoluten Zahlen liegt Aachen auf Platz 8, in Bezug auf den Anteil der Wahlberechtigten, die bereits unterschrieben haben, sogar vor größeren Städten wie Köln, Düsseldorf und Bonn. Eine landesweite Ergebnistabelle (Stand 10. Februar) kann gerne vom NABU zur Verfügung gestellt werden. Die Mitgliedsverbände der LNU finden Sie hier, darunter die Mitgliedsverband der LNU in Aachen wie den Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. (RVDL, hier RVDL-Regionalverband Euregio Aachen) und den Verein Umwelt- und Landschaftsschutz Aachen-Beverau e.V. : https://lnu.nrw/sample-page-2-2


Preisverleihung im Schüler-Wettbewerb über Aachener Industriedenkmälern

Wie bringt man Touristen auf die Spur der Baudenkmäler Aachener Industrie im 19. Jahrhundert? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schüler der Oberstufe weiterführender Schulen im Rahmen dieses Wettbewerbs. Den hatte der Rheinische Verein ausgelobt in Kooperation mit der Sparkasse Aachen und der Marketingabteilung im Fachbereich Presse und Marketing der Stadt Aachen. Obwohl die Corona-Pandemie die Zusammenarbeit in Gruppen und den Besuch von Bibliotheken sehr eingeschränkt hatte, liegen nun mehrere Arbeiten vor. „Ich freue mich sehr, dass die junge Generation Interesse findet an dieser einst so prägenden Industrie“, sagte Hans Garbe als Vorsitzender des Regionalverbandes Euregio Aachen bei der Urkundenverleihung. Schon die Tatsache, dass die Schüler trotz aller coronabedingten Widrigkeiten, trotz des wegen Unterrichtsausfalls zu Hause selbst zu erarbeitenden oder nachzuholenden Unterrichtsstoffs nicht aufgegeben hätten, sei bemerkenswert. Garbe, der selbst aus einer Industriellenfamilie stammt, stellte eine Weiterentwicklung der Projekte in Aussicht.


Schülerwettbewerb

Verleihung des 1. Preises, (c) Thomas Kreft

Mit dem ersten Preis wurde eine digitale, für Smartphones geeignete Führung von Constantin Kersten prämiert, der inzwischen am Aachener Kaiser-Karls-Gymnasium sein Abitur abgelegt hat. Die mit Karten versehene digitale Stadtführung zeichnet sich nicht nur durch die historisch fundierten und interessanten Texte aus, sondern auch durch eine hervorragende Bildauswahl, ein ansprechendes Layout und eine gute Handhabbarkeit.

Den zweiten Preis errang die vierköpfige Schülergruppe einer zehnten Klasse des Bischöflichen Pius-Gymnasiums für eine von ihr entwickelte Broschüre: Justus Rosenberg, Lukas Copmans, Leonard Printen und Benedikt Henschel.
Den ersten Preis – 500 Euro – stiftete die Sparkasse Aachen. Der zweite Preis war mit 400 Euro dotiert. Bei den von den Preisträgern vorgestellten Denkmälern handelt es sich vor allem um noch erhaltene Fabrikgebäude und Schornsteine, aber auch Fabrikantenvillen und Eisenbahnbauten – erstaunlich, was Aachen noch an Interessantem aus der Zeit der Industrialisierung zu bieten hat. Es ist zu hoffen, dass die Schülerarbeiten historisch interessierten Touristen als Leitfaden und Informationsgrundlage für einen Stadtrundgang zugänglich gemacht werden. Die Urkunden sind persönlich unterzeichnet vom RVDL-Vorsitzenden Professor Christoph Zöpel.


Schülerwettbewerb

Verleihung des 2. Preises, (c) Thomas Kreft


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Dr. Josef Els
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch (Ehrenvorsitzender)
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Anna Petra Thomas-Wolters
Uwe Zurhelle

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900