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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 22. Juni 2019

Stadtführung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Rathaus, Rathausplatz in Eupen
Dauer: bis ca. 17.00 Uhr, anschließend Kaffeetrinken
Referent: Dr. Josef Els

Eupen – auf den Spuren der Tuchmacher
Schon im 16. Jh. hatte in Eupen die Herstellung von Tuch Bedeutung gewonnen. Doch erst ab 1680, nachdem sich Kaufleute aus Aachen und Verviers angesiedelt hatten und die spanische Regierung eine Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen hatte, wurde die erste Feintuchmanufaktur zur Herstellung hochwertiger Tuche aus spanischer Merinoschafwolle errichtet. Das hier zur Verfügung stehende, besonders weiche und kalkarme Wasser bot dazu ideale Voraussetzungen. Die Einwohnerzahl stieg in den 1770er und 1780er Jahren beträchtlich an. Damals lebten in Eupen und Umgebung rund 5.000 Menschen von der Tuchfabrikation. Im 18. Jh. entstanden die Prachtbauten der wohlhabenden Fabrikanten, die ihre Produkte in ganz Europa bis nach Russland und in den Orient exportierten, aber auch die barocke Nikolauskirche mit ihrer reichen Ausstattung.


Dienstag, 25. Juni 2019

Rundgang
Treffpunkt: 17.00 Uhr am Haupteingang Ostfriedhof, Adalbertsteinweg in Aachen
Führung: Dr. Holger A. Dux
Kosten: Spende für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 5,- € wird erbeten

Eine Kooperation mit dem Förderkreis Ostfriedhof e.V.

Die Millionenallee auf dem Aachener Ostfriedhof
Der Aachner Ostfriedhof wurde 1803 angelegt, nach Erweiterungen ist er einen halben Kilometer lang. Hunderte Grabmäler stellen die Denkmalpfleger vor Herausforderungen. Diesmal werden Grabstätten der „Millionenallee“ parallel zur Stolberger Straße vorgestellt. Hier findet man neben den Grabdenkmälern, die an den Goldschmied Witte, den Seifenfabrikant Ney und den Berufsschullehrer Spennrath erinnern, auch das des Tanzmeisters Carl Peter Hubert Radermacher. Er leitete das „vornehmste Aachener Institut für Tanzen und Fechten“. Interessenten konnten bei ihm sogar Velociped-Unterricht auf echt englischen Bicyclets nehmen.


Mittwoch, 3. Juli 2019

Vorstadt-Wanderung
Treffpunkt: 17.00 Uhr, Eberburgweg 31, Aachen
Anfahrt: per Bus Linie 2, Haltestelle Ronheide
Weglänge: 5 km Dauer: ca. 2 Std.
Führung: Dr. Thomas Kreft

Eine Kooperation mit dem Aachener Geschichtsverein

Wasser für Aachen: Goldbachtunnel und Hangeweiher
Einst war die Pau Aachens Energielieferant Nr. 1. Um die Wassermenge zu steigern, wurde bei Gut Weyern der Goldbach angezapft und durch einen Tunnel ins Pautal umgeleitet. Die Führung folgt dem Wasserlauf vorbei an Colynshof und Tritonenbrunnen bis zur Gebrannten Mühle bei der Heilig-Geist-Kirche. Der Rückweg widmet sich der Bedeutung des Hangeweihers sowie den Relikten der städtischen Krankenanstalten.


Donnerstag, 11. Juli 2019

Vortragsabend
Treffpunkt: 19.00 Uhr, RWTH-Gebäude „Reiffmuseum“, Raum R5, Schinkelstraße Ecke Templergraben, Aachen
Referenten: Dr. Udo Geilenbrügge, Dr. Ekkehard Kandler


Immerather Dom

Immerather Dom am Tag vor dem Abbruch, Foto: Thomas Kreft

Dokumentation des Verlorenen: Untersuchung von (Boden-)Denkmalen im rheinischen Braunkohlegebiet
Der rheinische Braunkohletagebau ist nicht nur ein Eingriff ungeheuren Ausmaßes in die Natur. Ihm fallen auch historisch gewachsene Landschaften zum Opfer. Sinnbild des Kulturfrevels wurde der Immerather Dom. Fachleute haben dieses Bauwerk vor dem Abbruch digital dokumentiert und danach den Boden archäologisch untersucht. Im Zentrum der Vorträge stehen jedoch die auf den ersten Blick weniger spektakulären, wissenschaftlich aber umso interessanteren Objekte. Dr. Ekkehard Kandler, Architekt und auch tätig an der TH Köln/ FB Architektur, referiert über Kellerräume, deren hohes Alter man unter der oft jüngeren Überbauung nicht vermutet. Sie geben Aufschluss über die Entwicklung der Siedlungsstruktur. Dr. Udo Geilenbrügge, Leiter des Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Außenstelle Titz, präsentiert die jüngsten Grabungen, darunter den Werkplatz eines Neanderthalers sowie römische Villen und Brunnen, die komplett ausgegraben wurden. Bei aller Erkenntnis sind sich die Experten einig: Der Erhalt des Originals wäre wertvoller.


Freitag, 16. August 2019

Erlebnistag für Jung und Alt
Treffpunkt: 15.00 Uhr, Wassenberger Roßtor
Anfahrt: Parkplatz Patersgraben (Parken)
Führung: Therese Wasch
Kosten: 11,50 € für Erwachsene, 8,- € für Kinder (inkl. Bewirtung in der Burg), Zahlung per Überweisung an den Heimatverein der Heinsberger Lande, DE92 3706 9412 2700 8550 18
Teilnehmer:
max. 30 Erwachsene und 15 Kinder
Anmeldung: bis Samstag, 10. August 2019, bei Anna Petra Thomas, Tel.: (02452) 98 98 01 oder per E-Mail: annapetra.thomas@t-online.de (Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt)


Burg Wassenberg

Burg Wassenberg

So lebten die Ritter in Wassenberg
In ihrer mittelalterlichen Gewandung empfängt Therese Wasch, Gästeführerin des Vereins Westblicke, die Teilnehmer am historischen Wassenberger Roßtor. Hier erfahren sie interessante Details aus der Geschichte der Stadt, garniert mit Sprache und Sprüchen aus dem Mittelalter. Weiter geht´s von dort zum nahegelegenen Verlorenenturm. Die zum Tode Verurteilten wurden hier vor ihrer Hinrichtung auf dem Galgenberg eingesperrt. Durch den wunderbaren Stadtpark führt Therese Wasch die Teilnehmer hinauf auf den Bergfried und von dort hinab in den Gewölbekeller der Burg. Hier steht die Ritterausbildung im Mittelpunkt, und einer der jungen Teilnehmer wird sogar zum Ritter geschlagen. Im Rittersaal der Burg empfängt der Burgwirt alle Teilnehmer zum Abschluss mit Kaffee, Limo, Kuchen und „Ritterspeise“. Dort gibt es echte Ritterrüstungen und eine große Terrasse, auf der die jungen Teilnehmer spielen können, auch mit dem eigenen kleinen Holzschwert als Überraschungsgeschenk.


Sonntag, 8. September 2019

Busrundfahrten
Treffpunkt: 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr, Bushof Aachen, Haltestelle 7
Referenten: Yvonne Hugot-Zgodda, Joachim Dautzenberg
Kosten: 2,- €

Buslinie G – Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur
Das Leben in der Grenzregion einst und jetzt: Begrenzen, eingrenzen, abgrenzen – die Bedeutung einer Grenze ist vielfältig und hat sich von Generation zu Generation verändert. Die Linie G sucht im Dreiländereck nach Spuren vergangener Zeiten und deckt Vergessenes oder wenig Bekanntes auf. Noch heute kann man Wachtürme, Stadttore und vor allem Grenzsteine überall wahrnehmen. Sie alle haben eine Geschichte, stehen für eine mehr oder weniger friedliche Epoche. Man erfährt etwas über den Anlass der Errichtung und natürlich auch darüber, wie die Menschen damit umgegangen sind. Grenze als Hindernis oder als Schutz, es gibt viele interessante Komponenten, die, wenn sie bewusst sind, vielleicht das Leben mit den Nachbarn vereinfachen können.

In Kooperation mit der VHS Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade.


Donnerstag, 12. September 2019

Vortrag
Treffpunkt: 18.00 Uhr, Bibliothek Hub Kerkrade (NL), Martin-Buber-Plein 15
Referent: Dr. Holger A. Dux

Eine Kooperation mit der VHS Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade.

Wo kehrte man ein in den 1950er Jahren?
Manche Straßen lagen noch in Trümmern, als man in Aachen schon wieder anfing, rauschende Feste zu Silvester oder Karneval zu improvisieren. In den nur noch teilweise existierenden Häusern, z. B. in den „Vier Jahreszeiten“ oder im „Kurhausrestaurant“ trafen sich Vereine oder Familien zu größeren Festen. Sein Bier trank man gerne im „Walfisch“, bei „Degraa“ oder bei „Bürgerbräu Wiertz“. Zu Zeiten der „Fresswelle“ wurden Restaurants beliebt. Da konnte man zwischen „gutbürgerlich“ oder „jugoslawisch“ oder gar „chinesisch“ wählen. Die Kneipendichte in der Stadt war enorm. Sogar für die Stunden um Mitternacht fand sich eine Auswahl an „Bars“, die zumindest dem Namen nach noch heute bekannt sind.


Dienstag, 17. September 2019

Rundgang
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Aachen, Haltestelle Hochgrundhaus, AVV Buslinie 24
Dauer: ca. 1,5 Std.
Referent: Dr. Holger A. Dux

Eine Kooperation mit der VHS Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade


Villa Hochgrundhaus

Villa Hochgrundhaus im Halfernpark, Foto: Holger Dux

Spazierwege: Der Halfernpark bei Aachen
Am Ende des Preuswegs liegt ein besonderes High-Light der Aachner Parkanlagen. Noch heute trägt er den Namen einer Aachner Tuchmacherfamilie. Mit deren Geschichte ist auch seine Entstehung verbunden. Gedacht als Erholungsstätte, hat sich die Familie eine prunkvolle Villa errichten lassen. Im umliegenden, großzügigen Garten im Stil eines englischen Landschaftsparks stehen Bäume, die nicht oft in der Region vorkommen. Gustav von Halfern sammelte Setzlinge wie andere Menschen Briefmarken. Die Pflanzen suchte er auf seinen Reisen aus und ließ sie hier anpflanzen. Der Rundgang verknüpft Stadt-, Familien- und Naturgeschichte.


Donnerstag, 19. September 2019

Vortrag
Treffpunkt: 18.00 Uhr, Bibliothek Hub Kerkrade, Martin-Buber-Plein 15
Referent: Dr. Holger A. Dux

Eine Kooperation mit der VHS Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade

Aachen hatte nicht nur ein Theater
Das Stadttheater mit den ionischen Säulen und dem schmucken Giebel kennt fast jeder. Aber dass der Bau von J. P. Cremer einen Vorgänger am Katschhof hatte, kann man sich heute nicht mehr gut vorstellen. Untergegangen sind auch kleine Theaterbühnen für Operetten und Varieté. Das Schängchen trieb seine Spielchen in der „Maus“ am Dom, und bei gutem Wetter konnte man das Freilichttheater auf dem Lousberg besuchen. Attraktionen für die Bürger, aber vor allen Dingen auch für die Kurgäste machten den Charme Aachens aus.


Dienstag, 24. September 2019

Rundgang
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Monheimsallee, Aachen, vor dem neuen Kurhaus
Dauer: bis 15.30 Uhr
Referent: Dr. Holger A. Dux

Eine Kooperation mit der VHS Aachen und der Gemeinde und Bibliothek Kerkrade


Aachener Dom

Aachener Dom, Foto: Thomas Wolter / Pixabay.com

Spuren der Musik in Aachen
Schon an der Hofschule Karls des Großen wurde Musik gelehrt, Chorgesang spielte in den Kirchen und bei Wallfahrten eine große Rolle und natürlich auch bei Festen und Jubiläen. Vieles wie Gesangvereine, das Rheinische Musikfest oder die Kurparkclassics entstanden im Laufe vieler Jahre. Manches gehört der Vergangenheit an, z. B. der berühmte Konzertsaal in der Couvenstraße, der bis heute nicht durch einen Neubau ersetzt worden ist. Spuren der Musik in Aachen sollen auf diesem Rundgang sichtbar gemacht werden. Es geht vom Neuen Kurhaus über den Markt bis hin zum Theaterplatz.


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Dr. Josef Els
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch (Ehrenvorsitzender)
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Anna Petra Thomas-Wolters
Uwe Zurhelle

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Heinz Godesar (Belgien)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900