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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Donnerstag, 23. Januar 2020

Kirchenführung
Treffpunkt:15.00-16.30, Haupteingang der Kirche, Kronenberg/Ecke Händelstraße
Referent: Dr. Holger A. Dux

100 Jahre Gottfried Böhm:
St. Hubertus in Aachen – ein Kristall für die Gläubigen
Auch die frühen 1960er Jahre forderte der Ruf nach komfortablen Wohnungen die Planungsabteilungen der Städte heraus. In Aachen entstand damals am Kronenberg eine Trabantenstadt. Am Anfang der Haupterschließungsstraße baute die katholische Gemeinde die dem Heiligen Hubertus geweihte Kirche. Die Wahl des Entwerfers fiel auf Gottfried Böhm, der in Aachen an der Architekturabteilung der RWTH tätig war. Böhm hatte sich seit seiner Zusammenarbeit mit seinem Vater intensiv mit der Gestaltung von Kirchen auseinandergesetzt. Er versuchte, aus dem schweren und spröden Material „Beton“ einen Raum mit menschlichen Dimensionen zu schaffen. Die Entstehungsgeschichte, das Erscheinungsbild und die Bedeutung für den zeitgenössischen Kirchenbau sollen bei dem Rundgang vorgestellt werden – eine Hommage an den Architekten, dessen Geburtstag sich genau an diesem Tage zum 100. Male jährt.


Samstag, 15. Februar 2020

Führung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Onze-Lieve-Vrouwe-Plein in Maastricht vor dem Eingang zur Liebfrauenkirche (Baziliek van Onze Lieve Vrouw)
Dauer: ca. 2 Std., anschließend Kaffeetrinken
Referent: Dr. Josef Els

Die Maastrichter Basilika Onze Lieve Vrouw und ihre Umgebung
Der Onze-Lieve-Vrouwe-Plein bezaubert durch mediterranes Flair, das man in Holland nicht erwartet. An ihm erhebt sich der majestätische Westbau der Liebfrauenkirche aus dem 11. Jh., ein Höhepunkt romanischer Architektur im Maasgebiet.


Liebfrauenkirche in Maastricht

Liebfrauenkirche in Maastricht, Foto: Thomas Kreft

Im Inneren der Kirche erwartet uns nicht nur ein höchst interessanter Sakralraum, sondern auch eine Vielzahl hervorragender Kunstschätze. Auf dem Onze-Lieve-Vrouwe-Plein befinden wir uns an dem Ort, an dem die Geschichte Maastrichts im 1. Jh. begann. Nur wenige Meter entfernt spannte sich in römischer Zeit die erste Brücke über die Maas, der die Stadt ihren Namen verdankt. Römische Mauerreste hat man unter der Liebfrauenkirche gefunden und sind auch im Keller eines benachbarten Hotels zugänglich.


Samstag, 25. April 2020

Kirchenführung
Treffpunkt: 15.00 Uhr, am Vrijthof in Maastricht vor der Gaststätte „In Den Ouden Vogelstruys“
Dauer: ca. 2 Std., anschließend Kaffeetrinken
Referent: Dr. Josef Els

Die Maastrichter Servatiusbasilika und der Vrijthof
Wenn man vom Vrijthof aus auf die Servatiusbasilika blickt, die sich mit der benachbarten Kirche St. Jan und deren hohem Turm zu einem majestätischen Bild verbindet, begreift man sogleich, dass das über dem Grab des hl. Servatius errichtete Gotteshaus zu den schönsten und bedeutendsten Kirchenbauten des Maaslandes gehört. Um die Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert nahm man den Bau einer dreischiffigen Pfeilerbasilika in Angriff. Dass Kaiser Heinrich III. 1039 persönlich nach Maastricht kam, um die Kirche gemeinsam mit zwölf Bischöfen einzuweihen, zeigt deutlich das hohe Ansehen, das die Servatiuskirche im Reich genoss, vor allem aber die große Verehrung des hier durch seine Gebeine präsenten Heiligen. Nicht nur die Kirche selbst bietet architektonisch und hinsichtlich der in ihr zu bewundernden Kunstschätze Großartiges, sondern auch die Schatzkammer, eine der reichsten Europas.


Vorstand

Regionalverband Euregio Aachen

Vorstand
Vorsitzender: Hans H. Garbe
stellv. Vorsitzender: Dr. Josef Els
Geschäftsführer: Dr. Thomas Kreft

Erweiterter Vorstand
Hans-Dieter Collinet
Dr. Holger A. Dux
Veit Helmig
Albert Heusch (Ehrenvorsitzender)
Heike Kussinger-Stankovic
Irmgard Mailandt
Jadwiga Pilarska
Anna Petra Thomas-Wolters
Uwe Zurhelle

Kooptierte Mitglieder
Augustinus M.P.P. Janssen (Niederlande)
Max Klasen (Belgien)


Kontakt

Dr. Thomas Kreft

Hans Heinrich Garbe


Projekte

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein
Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfi-guren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsäch-lich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einord-nung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe. Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.

Figuren

Foto: Thomas Kreft

Maria ist die am häufigsten dargestellte Heilige.

a) Maria mit Kind, neugotische Nische, Aachen ca. 1880

b) Betende Maria, barocke Konche mit Muschelkalotte, Inschrift „MATER DEI O[RA] P[RO] N[OBIS]“, Eupen 18. Jh.

c) Seltene Darstellung der Mondsichelmadonna, die zwölf Sterne im Bogen der neuromanischen Konche, Aachen ca.

Fassadenfiguren in der Euregio Maas-Rhein

Man sieht sie über Haustüren, manchmal auch an Hausecken: kleine Nischen mit Heiligenfiguren in der Fassade. Vermehrt treten sie im Raum Aachen und Eupen (B) auf, hauptsächlich entstanden sie im 18. und 19. Jahrhundert. Um eine räumliche und typologische Einordnung dieser Nischen systematisch vornehmen zu können, bittet der Regionalverband Euregio Aachen um Ihre Mithilfe.
Hinweise auf Häuser mit Figuren nimmt Geschäftsführer Dr. Thomas Kreft entgegen: Tel. (0241) 9907070 oder thomas.kreft@gmx.de.1900