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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Donnerstag, 26. September 2019

Exkursion
Treffpunkt: 18.00 Uhr, vor der SGD Nord, Stresemannstr. 3-5, Koblenz
Referenten: Manfred Braun, Dr. Martin Bredenbeck

Spaziergang „Natur und Architektur rund ums Schloss“
Der Raum zwischen Schloss, Rheinufer, Pfaffendorfer Brücke und Vorstadt war ein Zentrum der BUGA 2011. Das in den 1950er Jahren wiederaufgebaute Schloss und sein städtebauliches Umfeld boten sich an, für die große Gartenschau umgeformt zu werden. Wir entdecken, was Architektur und Natur dort heute zu bieten haben. Bäume, Sträucher und Krautpflanzen, Farne, Moose und Flechten werden eine Hauptrolle spielen, und mit etwas Glück auch Vögel und Kleintiere (Fernglas empfehlenswert).


Sonntag, 13. Oktober 2019

Wanderung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Koblenzer Stadtwald, Parkplatz „Eichenplatz“ an der Hunsrückhöhenstraße (B 327), am Anfang der Zufahrt zum Forsthaus Remstecken
Referent: Manfred Böckling M.A.
Hinweis: Streckenlänge ca. 9 km. Festes Schuhwerk und witterungsgemäße Kleidung erforderlich. Die Tour führt auch über Wanderpfade.
Dauer: bis ca. 17.00 Uhr


Merkurtempel

Der Merkurtempel im Stadtwald, Foto: Manfred Böckling

Spuren der Geschichte im Koblenzer Stadtwald
Der Stadtwald bot Holz und Weideflächen für die Stadt Koblenz und ist das wichtigste Naherholungsgebiet der Stadt. An das große Siedlungs- und Ackerbaugebiet der Römer erinnern der Merkurtempel und der Schüllerhof. Die Römerstraße war bis in die Neuzeit ein wichtiger Verkehrsweg, wie der Wegweiser „Eiserne Hand“ zeigt. Im Kalten Krieg hatte der Wald durch die Standortmunitionsniederlage auch eine militärische Bedeutung. Diese Geschichtsspuren sind ebenso Ziel der Wanderung wie die Aussicht vom Kühkopf ins Mittelrheinbecken.


Dienstag, 15. Oktober 2019

Architekturspaziergang
Treffpunkt: 17.30 Uhr, vor dem Stadtarchiv/ Alte Burg, Ecke Balduinbrücke
Dauer: bis 19.00 Uhr
Referent: Dr. Martin Bredenbeck

Die Koblenzer Moselfront im Wandel der Zeit
Die Stadt Koblenz hat ihre Entwicklung ursprünglich von der Moselseite genommen – hier befanden sich z. B. das Römerkastell und die prägenden Bauten der frühen Neuzeit in der Funktion als kurtrierischer Herrschaftssitz. Mit dem Bau des Residenzschlosses auf der Rheinuferseite im 18. Jh., mit der Anlage des Deutschen Ecks nach 1900 und vor allem mit der städtebaulichen Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich das Moselufer stark gewandelt. Der Spaziergang zeigt Bauten aus verschiedenen Epochen und geht auch auf aktuelle Entwicklungen wie den Bau der Weißer Höfe ein.


Samstag, 19. Oktober 2019

Exkursion
Treffpunkt: 8.30 Uhr, Koblenz, Reisebusbahnhof
Kosten: Mitglieder des RVDL: 34,- €; Gäste: 36,- €
Leistungen: Busfahrt, Eintritt, Führungen
Leitung: Hans-Peter Günther
Anmeldung: Mit dem Stichwort „Eifel“ per Überweisung auf das Konto Koblenzer Bildungsverein, Sparkasse Koblenz, IBAN: DE78 5705 0120 0001 0034 09.
Infos: Hans-Peter Günther, Tel.: (0170) 247 62 87; E-Mail: guenther@koblenzer-bildungsverein.de


Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, Foto: Didgeman / Pixabay.com

Bad Münstereifel – Mittelalterliche Stadt wird zum Outlet-Center
Ein Benediktinerkloster im Erfttal, dem Münstereifel seine Entstehung und den Namen verdankt, wurde 830 vom Kloster Prüm aus gegründet. 844 erhielt es die Reliquien des römischen Märtyrerpaars Chrysanthus und Daria, die dem Ort einen beträchtlichen Bedeutungszuwachs verschafften. Die heutige Basilika wurde im 11. Jh. erbaut. Nahezu vollständig erhalten ist die Stadtumwehrung aus dem frühen 13. Jh. Um das historische Stadtbild zu erhalten, wurde 1982 eine Denkmalbereichssatzung erlassen, deren Geltungsbereich 2004 erweitert wurde. Die zurückgehenden Gästezahlen im Kurbetrieb führten zu zahlreichen Leerständen. Ab 2011 kauften drei Investoren die meisten Häuser auf, sanierten und schufen in Abstimmung mit der Denkmalpflege ein großflächiges Factory-Outlet-Center in der Stadt. Im Rahmen einer Führung lernen wir nicht nur die Sehenswürdigkeiten kennen, sondern werden fachkundig informiert, welche Erfahrungen mit der Umwandlung verbunden sind. Selbstverständlich gehört zu einem Besuch von Bad Münstereifel auch die Gelegenheit für eine abschließende Kaffeepause. Sie ist in Heinos Café im Historischen Kurhaus geplant.


Samstag, 19. Oktober 2019

Studienfahrt
Treffpunkt: Busbahnhof Koblenz (vor der Sparda-Bank), Abfahrt 9.00 Uhr, Rückkehr gegen 17.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Schmid
Kosten: 20,- € (ohne Mittagessen)
Anmeldung: bis zum 1. Oktober unter E-Mail: kulturwarte@gmx.de. Bitte überweisen Sie den Teilnehmerbetrag auf das Konto-Nr. DE 85 5705 0120 0116 4152 41 des Eifelvereins Untermosel. Eine Bestätigung erfolgt am 1. Oktober.

Eine Kooperation mit dem Eifelverein

Klosterlandschaft Rheinland
Besucht werden mit Rommersdorf und Sayn zwei Prämonstratenserabteien des 12./13. Jh. und mit Arenberg ein Dominikanerinnenkloster des 19. Jh. Um 9.30 Uhr gibt es eine Führung durch die Abtei Rommersdorf und um 11.00 Uhr eine Führung durch die Abtei Sayn, bei der die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Klöstern herausgearbeitet werden. Hier besteht die Möglichkeit, den frisch restaurierten, um 1220 entstandenen Simonsschrein zu besichtigen, ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst der Romanik. Die Mittagspause findet im Gasthaus Lindenhof in Sayn statt. Nachmittags besuchen wir Arenberg, wo wir neben dem Dominikanerinnenkloster das Caritas-Haus, die Wallfahrtskirche und die Pfarrer-Kraus-Anlagen besichtigen.


Freitag, 25. Oktober 2019

Führung
Treffpunkt: 16.00 Uhr, Rheinbrohl/Rhein, am Römerturm 1 (Limes-Wachtposten 1/1), nahe der Rheinfähre; bei extrem schlechter Wetterlage in der „Römerwelt am Caput limitis“
Referent: Werner Schönhofen
Hinweis: Parkmöglichkeit an der Schulturnhalle; Bushaltestelle Handwerkszentrum
Witterungsgerechte Kleidung wird empfohlen. Für die „Römerwelt“ ist Eintritt zu zahlen.

Caput limitis – am Beginn des Limes
Vom 1. bis 3. Jh. gehörte unsere Region zum Römerreich. Gegenüber dem linksrheinischen Vinxtbach, der Grenze zwischen den Provinzen Ober- und Niedergermanien, begann rechtsrheinisch der Limes, die römische Grenzanlage. Sie bestand im Endausbau aus Wall, Graben, Palisade und Holztürmen, später Steintürmen, sowie Kastellen. Am rekonstruierten Limes-Wachtposten 1/1, dem ersten Turm des Limes in der Rheinebene zwischen Rheinbrohl und Bad Hönningen, werden die Situation zur Römerzeit und die Turmrekonstruktion sowie der Abguss der Stele eines Auxiliarsoldaten erläutert. Ein Spaziergang führt an der Römerwallschule vorbei nach Arienheller, Palisadenrekonstruktion, und über die Kreisstraße zurück zum Museum Römerwelt. Dort besteht um 18.00 Uhr die Möglichkeit zur Teilnahme an dem Vortrag von Mario Becker: „Veni, Vidi oder was? Lateinische Zitate und die Story dahinter“. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei.


Samstag, 16. November 2019

Führung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, vor dem Tor der Augusta-Kaserne, Ellingshohl 69, 56076 Koblenz
Referent: Manfred Böckling M.A.
Dauer: bis ca. 16.00 Uhr


Zentrum Innere Führung

Zentrum Innere Führung, Foto: Manfred Böckling

Stadtteil-Erkundung: Die Pfaffendorfer Höhe in Koblenz
Erst im 20. Jh. wurde die Pfaffendorfer Höhe rechts des Rheins zum Siedlungsgebiet. Die 1938 gebaute Augusta-Kaserne und erste Wohnbauten besetzten die alten Äcker. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dort die „Cité des cadres“ als Wohngebiet für die französischen Besatzungstruppen. Die 1955 gegründete Bundeswehr baute das französische Hotel zum Zentrum Innere Führung um, in die Wohnsiedlung zogen Bundeswehrangehörige ein. Nun wurden auch Kirchen erbaut. Durch die starke Reduzierung der Bundeswehr in den 1990er Jahren wandelte sich das Wohngebiet; derzeit ist eine Verdichtung des Gebietes geplant.


Vorstand

Udo Liessem
Vorsitzender

Manfred Böckling M.A., Koblenz, Regionalverbandsgeschäftsführer
Dr. Angelika Gause, Dürrholz
Dr. Peter Henrich, Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Koblenz
Dr. Dieter Marcos, Koblenz
Dr. Bernd Oesterwind, Mayen, Eifelmuseum Genovevaburg
Dr. Ulrich Offerhaus, Koblenz
Frank Sprenger, Herrstein, Handwerkskammer Koblenz
Thomas Steinhardt, Architekt, Bendorf-Sayn
Alexander Thon M.A., Lahnstein

kooptierte B e i s i t z e r

Dr. Martin Bredenbeck, Koblenz/Bonn, RVDL-Geschäftsführer
Hans-Peter Günther, Girkenroth, Koblenzer Bildungsverein
Lena Latussek, Koblenz/Bonn, Studierende der Kunstgeschichte, Universität Bonn
Jörn Schultheiß M.Sc., Koblenz, Universität Koblenz-Landau

B e i r a t in alphabetischer Reihenfolge

Dr. Elsbeth Andre, Koblenz, Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz
Dr. Dr. Axel von Berg, Koblenz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Rudolf Conrads, Köln, GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus & Lahnmarmor-Museum Villmar
Alexander Fürst Sayn-Wittgenstein, Bendorf-Sayn
Martin Görlitz, Koblenz, Martin-Görlitz-Stiftung für Energie, Umwelt und Soziales
Prof. Ingeborg Henzler, Bendorf-Sayn, Vorstand Dr.-Hans-Riegel-Stiftung, Bonn
Thomas Metz, Mainz/Koblenz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Heide Prinzessin von Hohenzollern, Andernach-Namedy


Kontakt

Manfred Böckling
Bächelstraße 31
56076 Koblenz-Horchheim
Tel.: (0261) 889 62 25
Mobil: 0170 346 23 82
Fax: (01805) 060 34 30 29 78