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Sicht auf die Heisterbacher Klosterruine

Veranstaltungen


Samstag, 27. April 2019

Führung
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Jubiläumsbrunnen auf dem Neumarkt
Dauer: bis 17.00 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Referent: Dirk Fischer

Friedrichstraße/Neue Friedrichstraße in Wuppertal
In der schnurgerade vom Neumarkt zum Mirker Bahnhof führenden Straße und ihrer unmittelbaren Umgebung wird Stadtentwicklung seit dem frühen 19. Jh., ausgelöst durch Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, in außergewöhnlicher Dichte erfahrbar. Hier befinden sich das ehem. Elberfelder Rathaus, Wohn-, Geschäfts- und Schulgebäude, Kirchen, Fabriken und der ehem. Mirker Bahnhof.


Friedrichstraße

Blick in die Friedrichstraße

Das Straßenbild ist durch Stilvielfalt geprägt, die vom Klassizismus, Historismus, Schweizer Stil, Heimatstil, Neue Sachlichkeit bis zur zeitgenössischen Architektur reicht. Es gibt viele Beispiele für Wandel durch Umnutzung. In aufgelassenen Fabriken der Textilindustrie haben sich Künstler, Dienstleister, ein Theater, ein Museum usw. niedergelassen. Der nicht mehr genutzte Mirker Bahnhof ist Sitz der Utopiastadt. Die Rheinische Strecke wurde zur Nordbahntrasse. Einige bisher ungenutzte Flächen werden für Urban Gardening genutzt.


Freitag, 21. Juni 2019

Vortrag
Treffpunkt: 19.00 Uhr, Stadtteilzentrum Wiki, Westkotter Str. 194
Referent: Dieter Klein
Dauer: bis 20.30 Uhr

Der Elberfelder Postbeamte Martin Vogt in Neuguinea
Martin Voigt (1878–1952) kam 1902 als Kaiserlicher Postagent nach Deutsch-Neuguinea. In dieser Eigenschaft sorgte er erstmals dafür, dass einheimische Melanesier im Postdienst eingestellt wurden. Dies ermöglichte ihm, einen besonders engen Kontakt zu seinen Untergebenen herzustellen. Von ihnen sprach er stets positiv. Als Leiter des Postdienstes kam er in die unterschiedlichsten Gegenden der Südsee-Kolonie. So hatte er u.a. Kontakt zum Missionar Wilhelm Diehl von der Rheinischen Mission aus Barmen, der neben seiner missionarischen Tätigkeit auch eine Poststation führte. Als engagierter Fotograf dokumentierte Voigt das deutsche koloniale Leben seiner Wirkungskreise in der Hauptstadt und den Provinzen. Aber er hielt im Bild ebenso die Sitten und Bräuche der verschiedensten Ureinwohner Neuguineas fest. Martin Voigt schrieb ständig an seinen Bruder und seine Mutter, die ab 1903 in (Wuppertal)-Elberfeld wohnten. Mit seinen schriftlichen Mitteilungen gibt er einen spannenden Einblick in die kolonialen Verhältnisse. Nach Elberfeld kehrte er zunächst zurück, als er nach wiederholten schweren Malariaanfällen die Südsee verlassen musste. Der Referent Dieter Klein hat den erhaltenen Nachlass erworben, ausgewertet und stellt uns in seinem Vortrag diese seltenen Dokumente vor.


Vorstand

Vorsitzender
Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

stellv. Vorsitzender
Jörg Scheidt
joergscheidt@gmx.de


Kontakt

Heiko Schnickmann
schnickmann@itigefo.de

Dr. Karl-Peter Wiemer