© Antonia Mentel

Exkursion des RV Cochem-Zell nach Ulmen

04.05.2024

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Am Samstag 20.4.2024 traf sich der Rheinische Verein in kleiner Runde in Ulmen, um mit Dr. André Uzulis die Besonderheiten des Eifelstädtchens zu entdecken.

Die Gruppe startete auf dem Postplatz und widmete sich zuerst dem Ulmener Maar, das jüngste Maar der Vulkaneifel. Hier lag der Fokus auf den geologischen Besonderheiten der Vulkaneifel, wie und wann diese entstand und welche besondere Ausgangslage zur Entstehung der Maare geführt hat.
Natürlich wurde dabei auch die Bedeutung der Maare für die heutige Wasserversorgung der Region thematisiert. Mit einem tollen Blick der Burgruine gegenüber durften natürlich erklärende Worte zu dieser und ihrer damaligen Bedeutung nicht fehlen. Die Staurothek von einem Ulmener Ritter im 13. Jahrhundert damals zeitweise in die Region gebracht, wird heute im Diözesanmuseum in Limburg ausgestellt und ist ein Zeugnis dieser Bedeutung.
Danach ging es daran die geologischen Besonderheiten auch im Maarstollen wiedererkennen zu können, wie etwa die Schicht Lös, die vom Ausbruch in Maria Laach stammt. Einmal durch den Masrstollen gegangen widmete sich die Gruppe dann dem Jungferweiher und seiner Bedeutung als Vogelschutzgebiet, bevor es auf den Rückweg zum Postplatz ging.
Herzlichen Dank Herrn Dr. Uzulis für die kurzweilige und informative Führung zu den Besonderheiten unserer Region.

© Klaus Wendt

Vom Parkplatz ging es zunächst zur Burg Coraidelstein, nach örtlicher Überlieferung bereits im Jahr 960 erbaut, allerdings ist die Burg erstmals belegt im Jahr 1294 als Eigentum des Trierer Erzbischofs. Das ältere Baujahr ist trotzdem wahrscheinlich, da die Burg auch Sitz der Ezzonen war, die 1024 den Grundstein für das Kloster Brauweiler bei Pulheim legten. Der Burgherr Karl Weyer öffnete seine Burg für unseren Besuch.

Bereits im 8. Jahrhundert wurde eine Pfarrkirche in Klotten erwähnt. Dieser folgte ein romanischer Steinbau. Im frühen 16. Jahrhundert baute die Gemeinde eine spätgotische Kirche St. Maximinus, die nach 1865, der wachsenden Bevölkerung geschuldet, durch einen prächtigen neugotischen Erweiterungsbau in Form einer Hallenkirche vergrößert wurde.

Ein Gang durch den historischen Ortskern bleibt einem späteren Besuch vorbehalten.

Ein Bericht von Peter Haase
Vorsitzender des Regionalverbands Cochem-Zell

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Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

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