Kunststättenheft über St. Remaclus-Kirche in Cochem-Cond vorgestellt

13.05.2024

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Die Vorstellung des neuen Kunststätten- Heftes über die Kirche St. Remaclus in Cochem-Cond fand in einem festlichen Rahmen statt, auch und besonders wegen dem sich anschließenden hochkarätigen Piano-Konzert. Der Förderverein unter den Vorsitzenden Heinz Bremm und Rudolf Laux begrüßten die über 100 anwesenden Besucher, auch Pfarrer Markus Arndt, Stadtbürgermeister Walter Schmitz, und Bernd Schuwerack als Vertreter der Landrätin. Heinz Bremm sah sich plötzlich als Vertreter des kurzfristig verhinderten Bürgermeisters und überbrachte die Grüße der Verbandsgemeinde Cochem. 

Blick auf St. Remaclus in Cochem-Cond © wikimedia commons, Dietmar Rabich

Nach den Grußworten der genannten Honoratioren stellte Dr. Martin Bredenbeck das Team der Autoren für das 591. Heft des Rheinischen Vereins vor. Diese Publikationsreihe gäbe es bereits seit den 1950er Jahren und beschreibt historische Dörfer, Städte, Gebäude und erhaltenswerte Landschaften im Bereich der vormaligen preußischen Rheinprovinz. Cochem-Zell sei einer der stärksten Regionalverbände. Der war in Cond durch seinen 2. Vorsitzenden Norbert Kötz vertreten.

Autor Bredenbeck hob dann seinerseits das außergewöhnliche Conder Kirchendenkmal aus den 1960er Jahren sowie seine Architekten Emil Steffanns, Fritz Ott und Heinz Bienefeld hervor. Steffans Schwiegersohn Christoph Anders aus Senheim schuf später u.a. auch Ambo und einen zeltförmigen Leuchter.

© Klaus Wendt

Vom Parkplatz ging es zunächst zur Burg Coraidelstein, nach örtlicher Überlieferung bereits im Jahr 960 erbaut, allerdings ist die Burg erstmals belegt im Jahr 1294 als Eigentum des Trierer Erzbischofs. Das ältere Baujahr ist trotzdem wahrscheinlich, da die Burg auch Sitz der Ezzonen war, die 1024 den Grundstein für das Kloster Brauweiler bei Pulheim legten. Der Burgherr Karl Weyer öffnete seine Burg für unseren Besuch.

Bereits im 8. Jahrhundert wurde eine Pfarrkirche in Klotten erwähnt. Dieser folgte ein romanischer Steinbau. Im frühen 16. Jahrhundert baute die Gemeinde eine spätgotische Kirche St. Maximinus, die nach 1865, der wachsenden Bevölkerung geschuldet, durch einen prächtigen neugotischen Erweiterungsbau in Form einer Hallenkirche vergrößert wurde.

Ein Gang durch den historischen Ortskern bleibt einem späteren Besuch vorbehalten.

Ein Bericht von Peter Haase
Vorsitzender des Regionalverbands Cochem-Zell

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