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Klaus Wendt

Landesgartenschau 2026 ins Gonsbachtal

10.04.2021

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Die Landesgartenschau 2026 gehört ins Gonsbachtal. Mit dieser Empfehlung richtet sich der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) an die Mainzer Entscheidungsträger. Eine Landesgartenschau müsse Besucher nämlich auch von weither anlocken. „Dies gelingt nur, wenn es auf dem Gartenschaugelände zu spektakulären Verbesserungen der bisherigen Situation kommt“, meint Landschaftsarchitekt Klaus Bierbaum als naturschutzfachlicher Sprecher des RVDL-Regionalverbandes Rhein-Main-Nahe.

Eine solchen Verbesserungschance sieht Bierbaum im Gonsbachtal: „Dieser erstaunlich umfangreiche Grünzug bildet einen der schönsten siedlungsumschlossenen Talräume im Rhein-Main-Gebiet.“ Obwohl es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handele, prägten sein Bild aber auf weiten Strecken immer noch Bretterverschläge, illegale Hütten, zusammengezimmerte Einfriedungen und Lagerflächen für allerlei ausrangierte Utensilien: „Dazu kommt, dass der Gonsbach an nicht wenigen Stellen weiterhin in ein enges Betonkorsett eingezwängt ist.“

Eine Landesgartenschau böte die Chance, sowohl den partiell bereits eingeschlagenen Weg der ökologischen Aufwertung konsequent weiterzugehen als auch ein Landschaftserlebnis zu schaffen, das so siedlungsnah woanders nur selten anzutreffen sein dürfte. Auf den bisher in Rede stehenden Freiflächen im Stadtgebiet seien Verbesserungen gleichen Umfangs kaum zu erwarten. Allenfalls noch der Grünzug Wildgrabental, Schafstriebweg und Zaybachtal mit den Elementen ehemalige Ziegelei, Geschichte (Römersteine) und Friedhof käme eventuell als Alternative infrage.

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Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

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