Ehemalige Posthalterei, err. um 1820, heute Gaststätte © Steinbrecher, wikimedia

Offener Brief: Denkmalschutz auf das gesamte Ensemble „Alte Post“ in Dellbrück ausweiten

25.01.2022

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Unter den Baudenkmalen des Stadtteils Dellbrück ist die Gaststätte „Alte Post“ unmittelbar an der vielbefahrenen Bergisch Gladbacher Straße (Nr. 1124) sicher eines der bekanntesten. Dabei wird aber wie selbstverständlich das Gasthaus zusammen mit dem zugehörigen gründerzeitlichen Wohnhaus wahrgenommen, entscheidend abgerundet durch die zu beiden Seiten symmetrisch anschließenden, nach hinten gerichteten Wirtschaftsgebäude. An dem Straßenbündel um Bergisch Gladbacher und Paffrather Straße bilden sie ein zusammengehöriges Bauensemble.

Mit dieser historisch gewachsenen Situation könnte es jedoch bald vorbei sei: Im östlichen Teil des Ensembles soll ein großer Neubau entstehen, dem das ältere der beiden historischen Nebengebäude der Posthalterei weichen soll, das noch aus dem Jahr 1842 stammt.

Im Jahre 1842, bei der Anlage der neuen Chaussee von Mülheim nach Bergisch Gladbach, entstand an der Pferdetränke „Zur Dellbrücke“ im Moorgebiet Thielenbruch eine Posthalterei und Gaststätte, an der auch der Wegezoll erhoben wurde. Dieser stand Graf Egon von Fürstenberg-Stammheim zu, der die Straße in Abstimmung mit dem preußischen Staat finanziert und gebaut hatte. Die im Zuge des Chausseebaus erfolgte Neuordnung des Wegesystems (Straßen nach Dünnwald bzw. Paffrath) orientierte sich auf die Poststation. Die Keimzelle Dellbrücks lag fortan an einem markanten Knotenpunkt der Verkehrswege, der – auch nach dem Ausbau einiger Verkehrsachsen im 20 Jahrhundert – bis heute im Stadtbild ablesbar ist.

Den gesamten Offenen Brief finden Sie hier.

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