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Klosterruine Stuben an der Mosel © Heribert Pohl

Rundbrief vom Regionalverband Cochem-Zell – Dezember 2020

01.12.2020

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Unsere für 2020 geplanten zahlreichen Veranstaltungen mussten leider ausfallen, einzige Ausnahme: Unser Besuch Anfang Oktober im Müden. Derzeit ist für die Zukunft, also für 2021, noch keinerlei Planung möglich. Wir haben Ihnen in den letzten Monaten zur Überbrückung einige sehenswerte und erlebenswerte Themen per Mail oder Postl zukommen lassen, das waren Bullay und Umgebung 1945, Alf, Kloster Stuben und die Marienburg. Ein Highlight erlebbarer Geschichte ist Ediger- Eller. Norbert Krötz und Wolfgang Wolpert haben mir in dankenswerter Weise so viel Material zukommen lassen, dass ich damit zwei Rundbriefe der gewohnten Art füllen kann. Heute Teil eins.

Die Kreuzkapelle oberhalb Ediger-Eller

Während der Regierung Papst Innozenz` VIII., Kaiser Friedrichs III. sowie Erzbischof und Kurfürsten Johanns II. wurde der Wunsch des Pfarrers Johann Grasz und der Gläubigen nach einer Vergegenwärtigung des Kreuzweges und des Kalvarienberges erfüllt. Am 20. März 1488 schrieb der päpstliche Legat Heinrich Institoris O.P. in Cochem die hierzu erforderliche Urkunde. Die Nachbildung der Via Dolorosa von Jerusalem sollte 1064 Doppelschritte und die des Hl. Kreuzes 15 Fuß betragen. Beim 40. Doppelschritt war der Ohnmacht Mariae zu gedenken. Der Edigerer Kreuzweg gehört zu den ältesten in Deutschland. Sehr bald fügte man eine zweigliedrige Kapelle an, die eine spätgotische Kreuzigungsgruppe erhielt. Die Ausstattung mit Fresken ist noch wahrnehmbar. Ein um 1600 gewährter Tragaltar wurde 1703 eingemauert. Zu Weihnachten 1627 ließ Pfarrer und Dechant Franciscus Friderici eine Christus, dem Friedensfürsten, geweihte Glocke dem Dachreiter einfügen. Um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert nahm der Wallfahrerstrom offensichtlich in sehr starkem Maße zu. Es hatten sich im Jahre 1704 „uff die tausent Communicantes“ an der Kapelle eingefunden. Somit erfolgte unter Leitung des Pfarrers Johann Stephani bis zum Jahre 1707 der heute erlebbare Erweiterungsbau. 1762 entstand nach süddeutschem Vorbild ein Kreuzweg von ansprechenden Reliefbildern. In der 15. Station zeigt uns Kaiserin Helena, Mutter Konstantins des Großen, das von ihr gefundene Hl. Kreuz. Weisen wir noch auf viele reiche Schenkungen hin. Die Päpste Clemens XI. (1703), Clemens XIV. (1771) und Pius VI. (1791) gewährten Nachlässe von auf Sünden stattfindenden Folgen. Neben dem aus der einstigen Lehmener St. Nikolaus-Kapelle stammenden Rokokohochaltar zieren das Heiligtum ein Renaissancewerk der Hoffmann-Schule Trier, welches die Abnahme Jesu vom Kreuz und seine Grablegung zeigt, und eine Kopie der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Pieta.

Wohl um die Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein einmaliges von Hans Rupprecht Hoffmann geschaffenes Steinrelief seinen Weg in die Kapelle: Christus in der Kelter. Aus Sicherheitsgründen ersetzte man es später durch eine Nachbildung. Das Original befindet sich in rechtwinkliger Begleitung einer Abbildung des hl, Hilarius in der nordöstlichen Kapelle der Pfarrkirche. Aufgrund des Renovationsbefundes wurde die natürliche Farbgebung des Steins wieder angebracht. Acht (ursprünglich neun) lateinische Inschriften äußern sich über vier Inhalte des Alten und Neuen Testamentes: Der aktive keltertretende Herr zerstampft die Feinde Israels wie Trauben. Der passive Gottesknecht gilt als prophetisch geschauter leidender Messias. Christus steht wie eine Traube gepreßt unter dem als Kreuz erscheinenden Kelterbalken. Schließlich tritt er als apokalyptischer Richter wie sein Vater die Kelter.

Ediger Chr.i.d.K. © Karl-Heinz Heimes

Das Edigerer Relief zeigt den dritten Gedanken: Christus selbst ist das Sühnopfer. Alles in allem sehen wir eine Darstellung der Hl. Messe: Leib und Blut des Bildes verweisen auf die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers unter den Gestalten von Brot und Wein. Nach geduldigem Suchen kam der Verfasser zur ursprünglichen Funktion des Werkes. Es muss als Armarium der Staurothek in der Kreuzkapelle von Stuben gedient haben. Nach der Zerstörung des Klosters gelangte das zum Teil demolierte Relief in die über Ediger sich erhebende Kapelle gleichen Namens. Dort wurde es als Kanzelbalustrade eingebaut. Jeden Karfreitag findet eine offizielle Prozession statt. Ave, crux spes unica.

Ein Bericht von
Wolfgang Wolpert

 

Die Maria-Einsiedeln-Kapelle

Zwei lateinische Inschriften geben uns Auskunft. Auf der Predella des Hochaltars steht Folgendes: „Zur größeren Ehre des allmächtigen Gottes und zur Huldigung der hochheiligen Gottesmutter, der Jungfrau Maria von Einsiedeln, der Trösterin der Betrübten, seiner Schirmherrin, ließ ihr frommer Schutzbefohlener Hans Meinrad Feiden aus Ediger das hier stehende Denkmal im Jahre 1665 errichten“. An der inneren Südseite lesen wir: „Im Jahre 1666 ließ dieses Bethaus, der glorreichsten Jungfrau und Gottesmutter Maria von Einsiedeln geweiht, zu seinen Kosten auf eigenem Grundstück erbauen Hans Meinrad Feiden aus Ediger.

Katholische Kapelle Maria Einsiedeln und St. Meinrad in Ediger, einem Ortsteil von Ediger-Eller im Landkreis Cochem-Zell © GFreihalter, wikimedia

Am Türsturz der Eingangshalle ist 1667 vermerkt. Das Monogramm HMF mit Kreuz findet sich viermal. Er war ein Bruder Martins, des Benediktinerabtes von St. Matthias in Trier (1659-1675). Die Ausstattung im Innern besteht aus dem Hochaltar mit der Hl. Dreifaltigkeit über der noch weißen Madonna mit Kind in Prunkkleidung. Hinzu gehören die hll. Meinrad, Josef und Antonius der Einsiedler. In einem Glasfenster sehen wir die Strahlenkranzmuttergottes von 1710. Zur Zierde dienen die hll. Margaretha und Ottilia aus dem 16. Jahrhundert.
In der Vorhalle befinden sich zwei in ursprüngliche Fenster eingebaute mit deutschen Inschriften versehene Altarreliefs: Pietà (1672) und Kreuzigungsgruppe (1673). Über dem alten Eingang steht St. Michael mit lateinischem Text: „Mein Haus ist ein Bethaus usw…“ In der Mitte ist ein Herz mit fünf Punkten angebracht. Hier handelt es sich um den Abdruck der fünf Fingerspitzen einer Hand Jesu, die er nach der Weihe in Einsiedeln hinterlassen hatte. Eine Pietà ziert die äußere Westseite des Vorraumes. In einer äußeren südlichen Nische zeigt sich eine neue Statue des hl. Meinrad. Im ursprünglich von einer doppelten Strahlenkranzmadonna gezierten Dachreiter läutet eine Glocke aus dem Jahre 1780 mit der Inschrift: „S. Maria, ora pro nobis.“ Aufgrund des Platzes der Kapelle sei noch eine Notiz vom 19./20. Dezember 1740 hinzugefügt. Es kam zu einem solchen Hochwasser, daß „den Bildern auf dem Altar die Füße gewaschen“ wurden. Tag und Nacht äußern sich Gebete als leuchtende Kerzen.

Ein Bericht
Wolfgang Wolpert

 

„Das Haus der Psalmen“, ehemalige Synagoge in Ediger.
Geschichte:
Im Jahr 1624 erließ der Trierer Kurfürst und Erzbischof Philipp Christoph von Sötern eine wohl aus gegebenem Anlass in den Edigerer Akten eigetragene Judenordnung. Zu dieser Zeit handelten sie als Kaufleute auf dem Ediger-Ellerer Jahrmarkt, wie 1662 berichtet wird. 1663 erscheint der Edigerer Jude Abraham auf einer Steuerliste. In der Folge finden sich weitere Namen: Meyer, Schlaumes, Mardochäus, Veith, David, Israel, Moses, Raphael, Seligman, Salomon, Reiß, Ruben, Treydel, Lieberman, Kaufmann, Rosenberg, Kuppenheimer, Aron und Mayer.
Ursprünglich beherbergte das heutige Haus Rathausstraße Nr. 1 die Judenschule. Vor etwas mehr als hundert Jahren wurde die gegenwärtige Synagoge in neugotischem Stil unter Verwendung eines um 1500 entstandenen Nachbarhauses errichtet. Die ornamentale Flachdecke mit Stuckumrandung, das südöstliche Rundfenster sowie die Thora-Nische waren größtenteils erhalten. Eine erste Veränderung erfuhr das Sanktuarium, als man eine Frauenempore einbaute und straßenseitig einen neuen Zugang schuf. Zu dieser Zeit existierten noch ein blau-weiß verglastes Oberlicht und das zugehörige mit Adlerköpfen verzierte Fenstergitter. Sichtbare Farbgebungsreste ermöglichten die Wiederherstellung der originalen Malerei. Nach nationalsozialistischer Selbstschändung am 10. November 1938 ging das Gebäude in Privatbesitz über, der später durch den überlebenden Julius Mayer seine Legalisierung erfuhr.
Die gravierendsten Veränderungen geschahen, als die Synagoge in den 1950er Jahren nach Teilung als Scheune bzw. in der moselseitigen Hälfte als Wohnung diente.

Schätze
Veranlasst durch den Fund eines aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebetbuches, den die Tochter der Eigentümerin gemacht hatte, entdeckte und barg man 1979 auf dem Speicher höchst wertvolle zum Teil illustrierte hebräische und jiddische bis ins 17. Jahrhundert zurückreichende Bücher, ebenso Kalender mit Marktverzeichnissen des 18. und 19. Jahrhunderts.

Die Syngagoge von Ediger von innen © RomkeHoekstra, wikimedia

Eine Besonderheit stellt unter den Thorawimpeln der des Jisrael bar David von „Etcher“ aus dem 18. Jahrhundert dar. Diese Kostbarkeiten wurden von der Arbeitsstelle für Jiddistik der Universität Trier gehütet und waren dort bereits auf einer Ausstellung zu sehen.. 1998/99 gelangen bei einer neuerlichen systematischen Durchsuchung u.a. Reste von Büchern der Jahre 1713, 1747 und 1789 sowie die heiligen Texte aus Exodus und Deuteronomium, an Stirn und Hand zu tragen und Türsegen (Medusa) ans Licht. Darüber fanden sich Thorawimpelreste, Gebetsriemen, ein Beutel, zahlreiche Weidenringe für den Feststrauß am Laubhüttenfest und kleine Gebetsmäntel.

Erneuerung
1990 bildete sich ein Kuratorium, dessen Anliegen der Erwerbung und die Wiederherstellung der Synagoge war. Dem folgte am 5.9.1999 die Gründung des „Bürgervereins Synagoge Ediger e.V.“, der sich dem genannten Ziel verpflichtet wusste und weiß. Er wählte den Namen „Haus der Psalmen“. Warum geschah das? Am 10.11.1938 war Barbara Mertens geb. Franzen, Kindern in und an der Synagoge gegenüber zu folgender Äußerung gekommen: „Kinder geht schön hier heraus! Das Haus hier ist ein Gotteshaus. Der Gott der Juden ist auch unser Gott; und er ist der Vater unseres Jesus Christus. Und die Psalmen, die da die Straße runter liegen – tretet nicht drauf – das sind dieselben, die wir in der Vesper singen“. Vier Wochen später erfuhren die Fenster ihres eigenen Hauses Zerstörung. Am 18.12.2002 und am 25.6.2003 wurde das Heiligtum durch den Bürgerverein von beiden innerlich positiv eingestellten Eigentümern erworben. Mitgliedsbeiträge und großherzige Spenden hatten hierzu dient. Somit blieb die Renovation des der Heiligen Schrift geweihten Gebäudes übrig. Durch Freunde und Vereinsangehörige gab es umfangreiche Aktivitäten. Die Europäische Union schenkte 20.000 €, Rheinland-Pfalz 41.000 €. Erwähnung verdient die Gemeinde Ediger Eller. Auf Antrag und nach Entwurf des Kuratoriums, 1996 je eine würdige Gedenktafel für die Opfer der Schoah auf den beiden Friedhöfen erstellen zu lassen.
Nach sieben Jahren, am 31.10 2010, erhielt das „Haus der Psalmen“ seine Bestimmung. 150 Personen feierten mit. Zu ihnen gehörte die Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde in Koblenz, Dr. Heinz Kahn mit seiner Frau Inge geb. Hein, die aus Ediger und Eller stammende Edith Leeser geb. Aron wohnend im Statte New York und als Kantor Dr. Jürgen Ries mit seiner Frau Lea.

 

Reinhold Schommers verstarb vor 20 Jahren

Reinhold Schommers, Jahrgang 1936, Oberstudiendirektor i.R. am Gymnasium Cochem, verstarb nach langer Krankheit und wenige Monate nach seiner Pensionierung am 19. Oktober 2000.

Reinhold Schommers, Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz, seit vielen Jahren engagierter und couragierter Vorsitzender des Regionalverbandes Cochem Zell des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz hat wie kein anderer diesen Verein auf regionaler Ebene geprägt. Zahllose Beiträge über die Geschichte unserer Region und deren Zeugnisse wurden in den regionalen Medien veröffentlicht. Die Bauforschung war sein geliebtes Steckenpferd. Zahlreiche Kunststättenhefte des Rheinischen Vereins verdanken wir ihm wie z.B. St. Aldegund, Bruttig-Fankel, Stadt Cochem, Ellenz-Poltersdorf, die Schwanenkirche bei Roes, Valwig und Beilstein. Mehrere Dorfchroniken aus unserer Region verdanken wir Reinhold Schommers. Und an seiner Schule war er ein hochgeachteter, beliebter Lehrer an den noch heute viele mit Hochachtung zurückdenken.

Mit Leidenschaft und Engagement hat er sich der Erforschung seiner Heimat, auch über den Kreis Cochem-Zell hinaus, gewidmet. Seiner Hartnäckigkeit sind viele Erfolge und Errungenschaften nicht nur in der Denkmalpflege und Kommunalpolitik zu verdanken. Der Erhalt denkmalswerter Gebäude lag ihm genauso am Herzen wie die Landschaftspflege. Er gehörte zu denen, die in eindringlicher und überzeugender Art immer wieder darauf hinwiesen, welche historische und künstlerische Reichtümer die Mosellandschaft birgt und wie wichtig es ist, die natürliche Schönheit der Region und ihren Jahrtausende alten Charakter als Weinbaulandschaft zu erhalten. Er setzte sich für die Neueinrichtung und Weiterentwicklung von Museen in Karden, Mittelstrimmig und Senheim ein und war an der Entwicklung des Kapuzinerklosters und der Erschließung des Calmont als Zugpferd für den Tourismus führend beteiligt.

Im weiten Umkreis werden die Alfer „die Allewer Baachspoutzer“ genannt. Seit Generationen treffen sich vor allem die Alfer Männer an der Brücke über den Alfbach um Neuigkeiten auszutauschen. Dabei spuckte mancher schon mal über das Geländer in den Alfbach. Daher der Name „Baachspoutzer“. Symbolisiert wird der Name heute durch eine Bronzefigur die in regelmäßigen Abständen übers Geländer in den Bach spuckt.
Im Hintergrund des Fotos sieht man das frühere Hotel zur Post. Geleitet wurde es von den Geschwistern Leunig. Aber auch hier fehlte es daran, mit der Entwicklung und den Ansprüchen der Gäste Schritt zu halten. Seit vielen Jahren steht das Haupthaus leer, im rechten Nebengebäude befindet sich heute eine Pizzera mit einer schönen Moselterrasse.
Viele erinnern sich noch an den Schokoladen-Fabrikanten Hans Imhoff. Imhoff war über viele Jahre einer der größten Arbeitgeber der Region – bis er die Marke und die Fabrik von Stollwerck in Köln kaufte und die Fabrikation nach Köln verlegte, jedoch nicht in das traditionelle Stollwerck-Viertel sondern in einen modernen Neubau an der Peripherie von Köln. Imhoff war häufig Gast im „Hotel zur Post“ um auf der Terrasse seinen Nachmittagskaffee zu trinken. Zum Hotel zur Post, früher eine Poststation, gehörte die gegenüber liegende „Dependance“ als Bettenbau. Das Haus musste in den 50er Jahren der Alfer Umgehungsstraße weichen. © gemeinfrei

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Schatzmeister

Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

Thematische Schwerpunkte

  • Finanzen des RVDL
  • Leitung der Marianne von Waldthausen Geächtnis-Stiftung
  • Pflege / Inwertsetzung der RVDL-Burgen
  • Weiterentwicklung der Verzahnung des Gesamtvereins mit den Regionalverbänden
  • Kreativer Partner für die Vorstände der Regionalverbände

Regionale Verantwortung

  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Stahlberg e.V.
  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Virneburg e.V.
  • Vorstandsmitglied im RVDL Regionalverband  Köln
  • Beiratsmitglied im RVDL Regionalverband Rhein/Mosel/Lahn
  • Vorsitzender des Beirats der Stiftung Lahn-Marmor-Museum

Kontakt

rudolf.conrads(at)rheinischer-verein.org