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Stephanie Hartmann, RVDL

RVDL gegen die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW

 

Neuer Vorstand fordert Trendumkehr bei Denkmalpflege und Landschaftsschutz

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Die Mitgliederversammlung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. (RVDL) hat am 12. Februar 2022 einen neuen Vorstand gewählt.

Neuer Vorsitzender ist Tobias Flessenkemper aus Düsseldorf. Der Politikwissenschaftler arbeitet für den Europarat in Straßburg und engagiert sich schon seit 2018 ehrenamtlich im Vorstand des RVDL. Er leitet auch die Arbeitsgruppe Nachkriegsarchitektur im Rheinland.

„Denkmalpflege und Landschaftsschutz sind in den letzten Jahren vom Zentrum ins Abseits der gesellschaftlichen und politischen Diskussion gerückt – manchmal beabsichtigt, manchmal aus Mangel an Interesse und Wissen. Hier müssen wir die Trendumkehr mit Begeisterung und Beteiligung schaffen. Wir haben die Mittel dafür in der Hand!”, so Tobias Flessenkemper.

Im Zentrum der inhaltlichen Beratungen der Mitgliederversammlung stand die geplante Abschaffung des bewährten Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen. Eine Entscheidung des Landtags gegen die Interessen der Denkmale und gegen eines an europäischen Standards und Normen orientierten Gesetzes hätte eine fatale Signalwirkung für andere Länder im Bund und für Europa. In einer einstimmig verabschiedeten Entschließung wendet sich der RVDL gegen eine Änderung des Denkmalschutzgesetzes vor den NRW-Landtagswahlen am 15. Mai 2022 (s. PDF).

Fragen des Landschaftsschutzes bleiben Schwerpunkte der Arbeit des RVDL, insbesondere der fortschreitende zerstörerische Basaltabbau in der Vulkaneifel und Probleme des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Der RVDL bekräftigte seine Mitarbeit im Denkmalschutz-Bündnis NRW und der Plattform https://denkmalschutz-erhalten.nrw. Die Mitgliederversammlung fordert zudem, das denkmalwerte Großkraftwerk Frimmersdorf II nach dem Ende der Braunkohleverstromung als einzigartiges Industriedenkmal des Rheinischen Reviers zu erhalten.

Fragen des Landschaftsschutzes bleiben Schwerpunkte der Arbeit des RVDL, insbesondere der fortschreitende zerstörerische Basaltabbau in der Vulkaneifel und Probleme des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Die Versammlung befasste sich auch mit der Zukunft der 3 Burgen im Eigentum des RVDL: Virneburg in der Eifel sowie Stahleck und Stahlberg in Bacharach – letztere im Hinblick auf Gestaltungsideen für die BuGa Oberes Mittelrheintal 2029.

Zur 1. Stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung Dorothea Schäfer. Die Historikerin ist Landrätin des Landkreises Mainz-Bingen. Die 2. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Susanne Bonenkamp, die frühere Kulturreferentin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der Gesamtvorstand des RVDL hat 14 Mitglieder (s. Gremien).

RVDL Entschließung NRW DSchG zum Download

Pressemitteilung Neuer Vorstand RVDL gegen neues Denkmalschutzgesetz in NRW zum Download

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Schatzmeister

Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

Thematische Schwerpunkte

  • Finanzen des RVDL
  • Leitung der Marianne von Waldthausen Geächtnis-Stiftung
  • Pflege / Inwertsetzung der RVDL-Burgen
  • Weiterentwicklung der Verzahnung des Gesamtvereins mit den Regionalverbänden
  • Kreativer Partner für die Vorstände der Regionalverbände

Regionale Verantwortung

  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Stahlberg e.V.
  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Virneburg e.V.
  • Vorstandsmitglied im RVDL Regionalverband  Köln
  • Beiratsmitglied im RVDL Regionalverband Rhein/Mosel/Lahn
  • Vorsitzender des Beirats der Stiftung Lahn-Marmor-Museum

Kontakt

rudolf.conrads(at)rheinischer-verein.org