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Klaus Wendt

Mainzer „Steinhalle“ wird wieder Ausstellungsraum

 

Römisches Steindenkmal nicht mehr zweckentfremdet

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Die allein schon in ihren Dimensionen beeindruckende „Steinhalle“ des Landesmuseums darf nicht zur Abstellkammer für ausrangierte Plenarsaal-Möbel des Landtags werden. Mit dieser Forderung wendet sich der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftschutz (RVDL) gegen die Absicht, den anfangs nur temporär gedachten Plenarsaal-Ersatz nunmehr als Tagungsraum auf Dauer in der einstigen Reithalle des kurfürstlichen Marstall-Komplexes zu belassen.

„Die römischen Steindenkmäler gehören zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art nördlich der Alpen. Ihre Wirkung entfalten sie nur in einem angemessen großen Raum“, betont Dr. Günther Stanzl als denkmalfachlicher Sprecher des RVDL-Regionalverbandes Rhein-Main-Nahe. Die nunmehr auf Dauer angedachte Halbierung der Ausstellungsfläche mindere nicht nur diese Wirkung. Sie beeinträchtige auch den Zeugniswert eines barocken Raums, der hinsichtlich seiner ursprünglichen Zweckbestimmung als Reithalle in unserer Region Unikatcharakter besitze.

„Nicht zuletzt ginge das Belassen der alten Plenarsaal-Möbel zu Lasten des Museums, da es dessen Entfaltungsmöglichkeiten auf mittlere Sicht merkbar einschränkt“, ergänzt Hartmut Fischer als Vorsitzender des Regionalverbandes. Der Rheinische Verein unterstütze deshalb die in die gleiche Richtung zielende Initiative des Mainzer Altertumsvereins vom Juli vorigen Jahres und die jüngst vom Deutschen Verband der Archäologen erhobene Forderung, die „Steinhalle“ wieder zur Gänze dem Landesmuseum als Ausstellungsraum zu überlassen.

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Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

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