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Philip Wirtz

Weit über hundert Besucher an den Nehrener „Römergräbern“

 

Tag des offenen Denkmals lockt Besucher an

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Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem Zell, hatte am „Tag des offenen Denkmals 2022“ zu einem Besuch der römischen Grabanlagen oberhalb Nehren eingeladen.

Von 11 Uhr bis 17 Uhr standen zwei Vorstandsmitglieder des Vereins für Informationen zur Verfügung. Schon vor 11 Uhr war der kleine Platz vor den „Tempeln“ gut gefüllt. Die Restauratoren hatten darum gebeten, jeweils nur maximal fünf Personen in die linke Grabkammer mit den wertvollen Malereien aus dem 4. Jahrhundert einzulassen, um so die kostenbaren Malereien zu schützen. Es bildete sich eine regelrechte „Schlange“ an Besuchern, die die Wartezeit nutzten um die rekonstruierten „Tempel“ zu besichtigen, die herrliche Aussicht ins Moseltal zu genießen und erste Informationen über die lange Geschichte dieses einzigartigen Denkmals zu erhalten.
Nehren

Die wertvollen Malereien an Wänden und Gewölbe der linken Grabkammer waren über die Jahrhunderte mit einem starken Belag an Moosen und Kalk-Sinter bedeckt, der nach 2000 in mühsamer Arbeit entfernt wurde ohne dabei die Malereien zu beschädigen.

Die linke Grabkammer war der Bevölkerung lange als „Heidenkeller“ bekannt. 1975 starteten die archäologische Erkundung und Freilegung der Grabkammer und der drüber am Hang liegenden Fundamente der „Cella“ mit Vorhof. Die zweite Grabkammer wurde erst im Rahmen dieser Arbeiten entdeckt. Leider war das Gewölbe dieser zweiten Grabkammer eingestürzt und damit die sicherlich auch dort vorhandenen Malereien verloren. Lediglich der Boden eines Sarkophags wurde gefunden.

Die wertvollen Malereien an Wänden und Gewölbe der linken Grabkammer waren über die Jahrhunderte mit einem starken Belag an Moosen und Kalk-Sinter bedeckt, der nach 2000 in mühsamer Arbeit entfernt wurde ohne dabei die Malereien zu beschädigen. Mittlerweile sind die Malereien wiederum sanierungsbedürftig. Zurzeit wird ein Gutachten erarbeitet, wie die Malereien für die Zukunft konserviert werden können und hoffentlich folgt dann kurzfristig die notwendige erneute Sicherung zur langfristigen Erhaltung.

Der Rheinische Verein wünscht, dass dieses wertvolle Denkmal auch in Zukunft bei besonderen Gelegenheiten für die Bevölkerung und unsere Gäste geöffnet wird, und bietet dazu seine Unterstützung an.

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Bei Bestellungen größerer Mengen kontaktieren Sie uns bitte vorab unter: rheinischer-verein@lvr.de

Schatzmeister

Rudolf Conrads

Bankkaufmann, Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Volkswirt

Thematische Schwerpunkte

  • Finanzen des RVDL
  • Leitung der Marianne von Waldthausen Geächtnis-Stiftung
  • Pflege / Inwertsetzung der RVDL-Burgen
  • Weiterentwicklung der Verzahnung des Gesamtvereins mit den Regionalverbänden
  • Kreativer Partner für die Vorstände der Regionalverbände

Regionale Verantwortung

  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Stahlberg e.V.
  • Schatzmeister im Freundeskreis der Burg Virneburg e.V.
  • Vorstandsmitglied im RVDL Regionalverband  Köln
  • Beiratsmitglied im RVDL Regionalverband Rhein/Mosel/Lahn
  • Vorsitzender des Beirats der Stiftung Lahn-Marmor-Museum

Kontakt

rudolf.conrads(at)rheinischer-verein.org